Para-Ski-WM 2017: zweimal Gold für Sportwissenschaftlerin Magdalena Schwertl

09.05.2017

Die Para-Ski-WM (7.-11. März 2017 in St. Johann im Pongau/Alpendorf) brachte für die Sportwissenschaftlerin am Medizinischen Zentrum Bad Vigaun einen großen Erfolg. 
Neben dem Titel „Weltmeisterin im Einzel“ sicherte sich die 30-jährige Athletin vom HSV-Red Bull mit Teamkollegin Marina Kücher die Goldmedaille im Team.
Zu dem Titel „Doppelweltmeisterin“ stellte Magdalena Schwertl ebenso einen neuen Weltrekord in Punkten auf und sicherte sich die Gesamtwertung aus insgesamt 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Die Salzburgerin zieht ihr Resümee einer konstante Leistung über die gesamten vier Tage des Bewerbs: „Es hat einfach alles perfekt zusammengespielt in dieser einen Woche und so gelang es mir, meine bisherigen Leistungen zu übertreffen.“

Was ist Para Ski?

Die Sportwissenschaftlerin beschreibt Para Ski als eine Kombinationssportart aus Ski-Rennsport und Fallschirm-Zielsprung. Die Sportart setzt sich aus Para (abgeleitet von Parachute) und dem alpinen Riesentorlauf (Ski) zusammen. Für die Athleten gilt es daher zwei Durchgänge im Riesentorlauf und sechs Fallschirm-Zielsprünge beim Wettbewerb zu absolvieren. Abgesprungen wird aus dem Helikopter aus einer Höhe von 1000 Metern. Als Ziel gilt es, eine möglichst genaue Punktlandung auf der platzierten Zielscheibe im Gebirge zu erreichen. Das besondere dabei ist, dass die Zielscheibe beim Para-Ski im Schrägen liegt und die dadurch entstehende optische Täuschung den Athleten eine Punktlandung erschwert.